Freitag, April 21, 2017

Erzähl mir eine Geschichte....

Was hat ein Tiger mit Deinem Business zu tun?

Die Schwanthalerstrasse in München ist eine vielbefahrene Strasse und nicht ganz ungefährlich. Ich weiss das, weil unser Büro genau an dieser Strasse liegt. Man bleibt besser auf dem Gehweg als Fußgänger. Manchmal versteht man sein eigenes Wort für Minuten kaum, weil eine Karawane von Feuerwehr und Krankenwagen die Strasse hinunterdüst. Es passiert offensichtlich oft etwas. Entweder in dieser Strasse oder in der Nähe.

Die Strasse könnte aber noch viel gefährlicher sein. Zum Beispiel könnten Tiger auf der Suche nach Beute über den Gehweg schlendern und die Strasse für Fußgänger inakzeptabel gefährlich machen.

Das passiert aber nicht.

Warum?

Donnerstag, April 13, 2017

Business Storytelling - Welche Helden hat Dein Business?



Hier ist ein kurzer Ausschnitt aus dem letzten Business Storytelling Online Workshop. Wir haben über Helden diskutiert und ein paar Tipps und Hinweise zusammengetragen, wie Helden fürs Business Storytelling sein können.

Mehr dazu gibt es übrigens am 10. und 11. Mai in unserem Life - Workshop in München.

Mittwoch, April 12, 2017

Andere Fragen führen zu anderen Ergebnissen

Vor kurzen nahm ich an einer Projektkrisensitzung teil. Das Projekt, eine ehrenamtliche Idee, das aus einem Netzwerk von IT-Fachleuten entstanden war. Es dümpelte seit Wochen, eigentlich seit Monaten, vor sich hin und nichts ging voran. Zusagen wurden nicht eingehalten, Ergebnisse zwar geliefert, aber nur so lala und Fehler passierten, weil Kollegen über Abhängigkeiten und Zusammenhängen von Arbeitspaketen nicht genau genug nachdachten und Details unbeachtet blieben.

Als Teil des Projektteams hatte ich immer wieder mit Schwierigkeiten zu kämpfen, weil Ergebnisse, auf die ich gewartet hatte, nicht rechtzeitig kamen, Missverständnisse in Absprachen entstanden und Kollegen sich teilweise komplett aus den abgesprochenen Aufgaben zurückgezogen hatten. Alles in Allem kein Projekt, das noch Spaß machte.

Das alles führe zu einer großen Besprechungsrunde mit allen Beteiligten, um der Ursache auf den Grund zu gehen und zu entscheiden, ob das Team das Projekt denn überhaupt fortführen wollte. Das Ergebnis nach mehreren Litern Kaffee, einigen Pfund Besprechungskeksen und einigen Raucherpausen war für mich überraschend.

Überraschend waren vor allem die Einsichten der beteiligten Kollegen und die Offenheit, mit der die Erkenntnisse diskutiert wurden. Dabei stelle sich heraus, dass es weder fachliche noch technische Probleme waren, die das Projekt ins Stolpern gebracht hatten.

Quintessenz waren die folgenden Fragen, die das Team gemeinsam formulierte, um den Stand des Projektes zu hinterfragen.
  • Was können wir tun, damit das Projekt wieder so interessant wird, dass alle gerne daran arbeiten?
  • Wie gehen wir mit Verschiebungen und Verzögerungen um? Sanktionen oder individuelle Lösungsfindung?
  • Welchen Sinn hat die gemeinsame Projektarbeit?
  • Welchen Sinn sieht jeder einzelne in den Arbeitspaketen, die er übernommen hat?
  • Was bedeutet das Projektziel für jeden einzelnen?
  • Was bedeutet das Projektergebnis für jeden einzelnen?
  • Warum sollte jemand außerhalb des Teams das Projekt gut finden?
Die Antworten auf die Fragen waren nicht immer eindeutig und es bestand auch kein Konsens in allen Punkten. Bis auf die erste Frage, die alle gemeinsam beantworteten:

Es muss wieder so interessant werden, dass es allen leid tut, wenn sie eine Projektsitzung verpassen. Und dafür sind alle im Team verantwortlich. Wenn jeder auf den anderen wartet, dass etwas umgesetzt wird, blockieren wir uns gegenseitig. Das war das wichtigste Ergebnis der Krisensitzung.

Ein paar einfache Fragen hatten das Projekt komplett gedreht und seit ein paar Wochen nimmt es richtig Fahrt auf. Einfach, weil sich jeder überlegt, was er tun kann, damit die anderen das Projekt interessant finden.

Erkenntnis für mich: Die Weisheit liegt oft in den Fragen. Andere Fragen führen zu andern Ergebnissen. Und meistens aus der Sackgasse.

Mittwoch, April 05, 2017

Facetten im Business Storytelling – Daniela Kreißig zu Gast: Netzwerke leben von Geschichten

Als Dienstleister und kleines Unternehmen ist eines immer von Vorteil: Wenn Du etwas zu erzählen hast. Denn so lernt man das Unternehmen und den Menschen dahinter am besten kennen.
Business Storytelling ist auch: „Welche Geschichte hast Du zu erzählen und für wen ist sie interessant?“
Heute habe ich genau dafür von Daniela Kreißig ein paar ganz wunderbare und sehr anschauliche Geschichten bekommen. Lest selbst was Daniela erzählt:

Dienstag, April 04, 2017

Wann braucht ein Projekt einen Hubschrauber? - die Hintergrundgeschichte zu INSiRA

Was passiert, wenn ein Team von Methoden - und Kommunikationsfreaks zusammensitzen und über typische "Vorkommnisse" in Projekten philosophieren?

Sie entwickeln etwas neues, im Zweifelsfall eine neue Methode mit dem dazu passenden Tool, basierend auf dem Wissen, das eine einzige Frage einen wahren Geschichtenberg zutage fördern kann.
Genau das ist uns passiert. Auf die Frage hin "Wie kriegen wir mehr Kommunikation, Geschichten und Erfahrung in die Projekte unserer Kunden" wussten wir zunächst keine Antwort und kurz darauf hatten wir ganz viele Antworten, die wiederum zu neuen Fragen führten.