Freitag, November 22, 2013

Wind of Change



Was in Change Projekten oft vergessen wird


Ein neuer Projekttag fängt gegen 8:30 unter dem Motto „Stau“ an: Autobahnstau auf dem Weg ins Büro, Stau vor der Kaffeemaschine, Papierstau im Multifunktionsdrucker, Stau vor dem Projektleiter Büro und Kampf um einen Termin – hat er schon wieder seine Termine doppelt und dreifach vergeben?…der normaler Wahnsinn.
Doch kurz nach 9 Uhr entspannt sich langsam die Lage und alle wissen wieder, was zu tun ist. Das Projektteam geht an seine Aufgaben routiniert heran: das Rollout Team plant die nächsten Standorte aus – wer wann umgestellt wird, wer bekommt ein Softwareupdate und wer erhält noch einen neuen PC dazu. Das PMO verteilt die Aufgaben für die kommende Woche, prüft Budget und Einsatzplanung. Das Kommunikationsteam erarbeitet FAQs, passt das unternehmensweite Kommunikations-Konzept und auch schnell mal die Strategie an. Irgendwer schreibt neuen Intranet Artikel: „Bald arbeiten wir alle mit neuen und stabilen Betriebssystem“ – nach dem Motto „User in Change Prozess miteinzubeziehen“. Alles durchgeplant und standardisiert – es ist ja nur ein neues Betriebssystem für 5000 Clients. Dahinter stehen 5000 Mitarbeiter…
Noch einen Schluck Kaffee und ran an die Mails. Wie immer – zuerst sind diejenigen mit „Wichtigkeit hoch“ an der Reihe. Eine Betreffzeile zu „Ungerechtigkeit verhindern“ zerstört meine durchaus strukturierte Arbeitsweise:

…..

aufgrund des Windows 7 Rollouts und natürlich auch aufgrund des Alters meines momentanen Laptops wird dieser getauscht.
Nun meine Frage, was geschieht mit meinem treuen Wegbegleiter?
Nur weil er in die Jahre gekommen ist sollte man ihn nicht abschieben… ihn nicht selbst seinem Schicksal überlassen, indem er in einem dunklen Keller
in einem Gitterkäfig zwischen allerlei Krabbelgetier und Kartons sein Dasein fristet oder im schlimmsten Fall vielleicht einfach in Vergessenheit gerät…
Wäre es möglich Ihn vor diesem Schicksal zu retten? Ich würde mich weiterhin sorgsam um Ihn kümmern, Ihn hegen und pflegen bis seine kleinen Kondensatoren und
Platinen irgendwann nicht mehr so können wie sie sollten und ich Ihn dann in die Betreuung von Wall-E geben könnte… welcher sich wahrscheinlich voller Liebe und Hingabe um Ihn kümmern würde…
Betreuungsgeld wäre natürlich in Form einer einmaligen Ablöse vorhanden, nur die Höhe der Ablöse müsste man mir ggf. mitteilen.

…..

Zugegeben, ich musste zwei Mal lesen… Alle Prozesse sind doch längst definiert und das Vorgehen den Usern mitgeteilt: Daten werden gesichert, ein neuer Laptop wird angeliefert und durch die Techniker vor Ort konfiguriert, die gesicherten Daten wieder aufgespielt. Der Altrechner wird anschließend von einem Dienstleister abgeholt und nach Konzernsicherheitsrichtlinien entsorgt – Thema erledigt, nächster User… Es gibt keinen Grund vom Standardprozess abzuweichen und solche Verhandlungen mit einzelnen Usern überhaupt anzufangen – sonst werden wir nie fertig!
Für die Verfechter der standardisierten Vorgehensweise ist das ganz klar.
Und trotzdem:
Nach etwas Aufregung und dem Schmunzeln, das diese Mail mit sich brachte wurde dann doch eine ganz individuelle Antwort formuliert:

……….

vielen Dank für die Anfrage zur Abwicklung des Altrechners
Gerne würden wir Wall-E und Eve eine Chance geben und Ihnen den Rechner vertrauensvoll überlassen.
Ich befürchte nur – der Neid der Kollegen würde die Wächterdrohnen auf den Plan rufen und die Gleichbehandlungsparolen an die LED Wände würden unsere Pläne durchkreuzen.
Zudem müssen wir noch etwas auf das zur Realisierung notwendige Raumschiff zur Evakuierung der Erde warten – und die Technologie schreitet ja bis dahin noch etwas voran.
Deshalb führen wir im Rahmen des Windows 7 Rollouts ein sog. Refurbish der Hardware durch.
Die Hardware wird durch unseren Rolloutdienstleister aufbereitet und wir erhalten hierfür einen gewissen Obulus für die durch den Dienstleister übernommene Hardware.
Wall-E wird sich also noch etwas gedulden müssen –vielleicht können wir die Idee mit Windows 12 nochmals aufgreifen.

……..


Selbst ein  „Standard-“ Change Projekt kann bei jeden Betroffenen – Oh Schreck - GEFÜHLE auslösen – und auch noch solche, auf die wir nicht vorbereitet sind oder die im standardisierten Projektprozess nicht vorgesehen und beschrieben worden sind.
Manchmal müssen wir einzelne Menschen anders abholen - außerhalb des Standardprozesses -  um die allgemeine Akzeptanz für die Veränderung im Unternehmen zu schaffen und zu erhöhen.
Die Veränderung soll für alle verständlich und akzeptabel sein. Das heißt eben manchmal eine individuelle Mail zu schreiben statt auf die vorformulierte Vorlage zurückzugreifen. Zum Beispiel.
Es sind die kleinen Schritte, die die Staus im Projekt reduzieren …

Autor: Jolanta Czagin (@wowolek)

Dienstag, Oktober 08, 2013

Projekte wären so klasse - wenn man nicht dauernd Entscheidungen treffen müsste ?!?

Mal ehrlich, das schönste am Projektleiterdasein ist doch, dass man bestimmen darf, wo es lang geht und die Entscheidungen für das Projekt treffen kann. Der Projektleiter gibt die Richtung vor und das Team setzt um. Klasse. Soweit, so theoretisch.

Im wirklichen Leben habe ich Projekte erlebt, in denen zum Beispiel die wichtigsten Entscheidungen permanent durch den Auftraggeber getroffen wurden. Das hätte er nicht tun sollen, schon klar. Das hat ihn aber nicht interessiert und der Projektleiter hat viel Zeit und Nerven damit verbracht, mit diesem Entscheidungsverhalten klar zu kommen und das Projekt "trotzdem" noch zu leiten. Nicht immer ganz glücklich.
Oder ein anderes Projekt zum Beispiel. Da trifft der Projektleiter grundsätzlich alle Entscheidungen. So weit so gut. Leider ohne sich rechtzeitig über die Auswirkungen seiner Entscheidungen mit dem Projektteam abzustimmen. Die hätten noch die ein oder andere Alternative in petto gehabt, die vielleicht Ressourcen gespart hätte. Selten ist offenbar vorher Zeit, sich bei komplexen Themen im Projekt mit allen Beteiligten abzustimmen. Die Zeit, die man hinterher braucht, um Fehlentscheidungen auszubügeln muss man sich dann eben nehmen.

Ich habe gestern (07.10.2013) eine Methode kennengelernt, die das Projektleiterleben in dieser Hinsicht etwas einfacher machen kann: "Systemisches Konsensieren". Wenn man sich erst mal an den Namen der Methode gewöhnt hat, entdeckt man, dass sie einiges an guten Projektleiter-Prinzipien mit einem konsensorientierten Vorgehen zur Entscheidungsfindung vereint.

Dahinter steht das Prinzip, dass man die Entscheidung bevorzugt, die bei allen Beteiligten den geringsten Widerstand hervorruft. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass man es sowieso nie allen recht machen kann. Dann also die Variante wählen, die die wenigste Ablehnung hervorruft. Also stimmen die Beteiligten ab:
Die Abstimmung erfolgt auf einer Skala von 0 – 10 Widerstandsstimmen (W)
0 W-Stimmen bedeutet: ich habe keinerlei Widerstand
10 W-Stimmen bedeutet: dieser Vorschlag ist für mich unannehmbar
Die Werte dazwischen werden beliebig für den zweitliebsten, drittliebsten…… usw. Vorschlag vergeben.

Damit bekomme ich im Projektteam ein klares Bild zu den Vorschlägen. Und auch, diejenigen, die gerne erstmal gar nichts sagen um dann evtl. hinterher gute Gründe gegen die getroffene Entscheidung anzuführen, werden von vornherein miteinbezogen. Jeder muß seinen persönlichen Widerstand zu den vorgebrachten Vorschlägen messen.
Ein klarer Kommunikationsvorteil für die Methode. Und der versierte Ingenieur weiß, dass man Widerstände, die man messen kann, auch ganz gut berechnen kann. Also wird nach der Messung ausgewertet und der Vorschlag mit dem geringsten Widerstandswert gewinnt.

Damit habe ich als Projektleiter auf sachlicher Ebene alle Meinungen eingeholt, die Vorschläge bewertet und eine Basis geschaffen, mit der alle "leben" können.

Wer mehr erfahren möchte:

Hier ist ein Web-Talk
von Christiane Wittig, einer Expertin im Systemischen Konsensieren und mir,
in dem wir die Anwendbarkeit für Projekte erläutern und testen.


Mehr über die Methode an sich gibt es hier.

Freitag, September 13, 2013

Frauen im Projektmanagement - Gibts da was zu diskutieren?



Es ist soweit - das Thema bekommt tatsächlich eine Bühne.
und zwar am 17.10.2013, 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr:

Frauen im Projektmanagement
Es wird eine "Referierte Diskussion" als Veranstaltung der GPM-Region München.


Diskussionsleitung:
Claudia Bretzke, Darmstadt,
Sigrid Hauer, EBH GmbH, München,
Prof. Dr. Yvonne Schoper, Mitglied des Vorstands der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.

Ort: Haus des Deutschen Ostens, 81669 München, Am Lilienberg 5, Raum 204 (Nähe Rosenheimer Platz)
"Der Anteil der Frauen im Projektmanagement nimmt kontinuierlich zu. Studien zeigen, dass heterogene, gemischte Team weitaus innovativer, produktiver und erfolgreicher sind als homogene Gruppen. Doch Frauen arbeiten, kommunizieren und führen anders als Männer. Dies führt immer wieder zu Spannungen und Konflikten in Projektteams.

Daten und Fakten aus Deutschland und dem Ausland sollen zusammen mit persönlichen Erfahrungen sowohl der Moderatorinnen als auch der TeilnehmerInnen dieses spannende Themenfeld beleuchten."


Moderation: Ulrich Lein

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Bitte melden Sie sich unter http://www.gpm-ipma.de/ueber_uns/regionen/muenchen.html an.

Dienstag, Juli 30, 2013

Druckfrisch: Eine Anleitung für Projekte und Humor

Endlich ist es da :-)
Ganz frisch beim GABAL-Verlag erschienen: "Die besten Ideen für mehr Humor".
Ein Buch voll interessanter Aspekte, warum Humor wichtig ist in unserer so ganz ernsthaften Arbeitswelt.
 
Die Projektgeschichten sind auch dabei mit einem Beitrag zu Projektmanagement mit Wertschätzung und Humor.

... „Machen Sie es einfach so, dass es das Ziel erreicht wird. Zieldefinition für Projekte? Dafür haben wir keine Zeit. Alle wissen was zu tun ist.“ Solche Sätze von Projekt-Auftraggebern sind es, die die einen zum Lachen und die andern zum Weinen bringen können....
Wir haben ein paar unserer Projektgeschichten auf ihr Humorpotential untersucht und die schönsten Tipps zusammengefasst, wie Projekte mehr Spaß bringen.
 

Und Hier gehts zum schnuppern :-)

Montag, Juli 08, 2013

Emil der Projektheld erklärt Projektmanagement


Es gibt neues von Emil, unserem Projekthelden. Diesmal bei den Kollegen von Explainr. 

Emil lernt und erzählt anschaulich und unterhaltsam, was es über Projektmanagement zu wissen gibt. 

Mehr Infos findet Ihr hier: http://www.explainr.de/storytelling-im-projektmanagement/
Wir freuen und über unsere Projektgeschichte bei Explainr ;-) Meldet Euch an, es lohnt sich, mit Emil auf Projektabenteuer zu gehen.

Freitag, Juli 05, 2013

Frauen im Projektmanagement - na und?

Bisher bin ich dem Thema meistens ausgewichen, doch vor kurzem lief es mir vor die Füße: Frauen im Projektmanagement.
Na und? das war mein erste Gedanke.
Doch dann fielen mir einige Sätze und Geschichten ein, die ich im Laufe der Zeit so gehört hatte.

"Wenn Frauen im Team sind, ist die Stimmung zum Arbeiten viel besser", so ein Kollege aus der IT-Projektwelt. "Aha", dachte ich da, "das ist also auch im 21. Jahrhundert noch so bemerkenswert und offenbar nicht selbstverständlich."

Ja, wo sind sie denn, die Frauen im Projektmanagement?
Im PMO? Projektmanagement-Office besetzt mit netten Assistentinnen und damit das Thema PMO komplett falsch verstanden? In vielen Projekten ist das so und wird von den Unternehmen auch so gelebt.

Das gibt es jedoch auch: ich erlebe kompetente und energische Projektleiterinnen, die tolle Arbeit machen und das Team gut führen. Ich bin beeindruckt von der klaren Struktur, Konsequenz und sachlichen Art, mit der auch in stressigen Zeiten mit schwierigen Themen umgegangen wird. Tolle Vorbilder, finde ich. Und dann passiert es, dass sie sich an entscheidender Stelle so schlecht darstellen (also "Verkaufen"), dass sie sich und dem Projekt gar keinen Gefallen tun.

Ist "Frauen im Projektmanagement" tatsächlich ein schwieriges Thema, es ist mir bisher nur nicht so aufgefallen? Werden Frauen unterschätzt (ich glaube, ja)? Warum ist das wichtig, darüber zu sprechen? Sollte es nicht egal sein, ob Mann oder Frau ein Projekt leitet?

Also, was gibt es zu dem Thema Eurer Meinung nach zu sagen?

Übrigens, auf dem GPM-Regionaltreffen in München wird es im Oktober einen Abend mit Vorträgen und Poduimsdiskussion geben. Details folgen demnächst.

Dienstag, April 23, 2013

Die Blogparade von Reichweite ....

Da gab es einen Aufruf zur Blogparade, dem ich nicht widerstehen konnte. Die geschätzte Storytelling Kollegin Caroline Kliemt (@reichweite) hat eine Bloparade zum Thema Stroytelling gestartet. Viele, bunte, unterhaltsame und sehr unterschiedliche Aspekte sammelt sie da:
http://www.reichweite-beratung.de/storytelling-in-neuen-kontexten-blogparade/

Da bin ich auch gerne dabei, diesmal in Wort und Bild.

Dienstag, April 16, 2013

Emil, Emilbert und das Porzellan oder "wie wird man Experte"?



(Projektgeschichten und was man daraus lernen kann)

Emil und Emilbert waren Elefanten. Emilberts größter Traum war es, mit Porzellan zu arbeiten. Das sagte er jedem, den er traf. Feine weiße Tassen, zierliche Schalen, elegant geformte Teller – das war die Welt, die ihn interessierte und seine große Leidenschaft, wie er gerne erzählte. Er fühlte sich zum Porzellanfachmann berufen.

Emil staunt über Emilbert: „Erklär mir doch mal, wie man mit Porzellan arbeitet.“ Ermilbert erzählte ja so gerne, dass er alles über Porzellan wusste, nur was er genau wusste, erzählte er nie. „Sein Wissen darf man nicht einfach so verraten.“, erklärte er, „Ich bin anerkannter Porzellanfachmann.“ „Geht das denn, einfach so?“ staunte Emil. „Klar, das ist außerdem ein ganz großes Projekt.“, führte Emilbert bedeutungsschwer aus. Emil staunte. Projekte interessierten ihn ja. Er beschäftigte sich gerne damit, aus etwas großem, komplexem, unübersichtlichem etwas strukturiertes, durchschaubares und durchaus immer noch großes zu machen. Ihm gefiel das, und groß passte zu Elefanten, fand Emil. Beim Porzellan war er sich nicht ganz sicher. Emil beschloss, alles über Projektmanagement zu lernen, was ihm in die Finger kam.

Emilbert hingegen beschloss, Porzellanfachmann zu sein. Nach einigem Suchen fand Emilbert auch eine Werkstatt, die bereit war, es mit ihm zu versuchen. So begann seine Porzellan Karriere. Er hatte die Verantwortung für einen wichtigen Teil der Werkstatt und ganz klar wurde im erklärt, was seine Aufgaben waren. Emilbert war einverstanden. Und er war sehr stolz, nun dazuzugehören. Am ersten Tag ging alles ganz wunderbar. Die Kollegen in der Werkstatt waren froh, jemanden gefunden zu haben, der so stark war. Den ganzen Tag verbrachte Emilbert damit, das Lager aufzuräumen, schwere Säcke voller Sand und Quarz zu stapeln und überhaupt, in der Werkstatt Ordnung zu schaffen. Er hatte einige gute Ideen und die Kollegen waren froh, dass er sich kümmerte. Paletten stapelte er aufeinander, Kisten hob er in hohe Regale, vieles brachte er an seinen Platz. Sein Talent kam richtig gut an. Und Emilbert freute sich und fühlte sich als echter Porzellanfachmann. Also wollte er am 2. Tag endlich dorthin, was er für das Herz der Werkstatt hielt. Schließlich war er Fachmann. So stürmte er voller Elan am nächsten Morgen durch die Tür des Lagers hin zum Produktionsraum. In seinem Schwung übersah er das Regal rechts neben der Tür. Die Tür flog auf, in das Regal. Das Regal flog um und die neuesten Entwürfe von Tassen und Tellern flogen auf den Boden. Es war ein unbeschreiblicher Lärm. Voll Schreck sah er sich um und riss den Werkstatt-Tisch mit sich. Und mit dem Tisch landeten die neuesten Entwürfe kostbarer Vasen bei den Scherben der Teller und Tassen aus dem Regal. Wieder ein unbeschreiblicher Lärm.

Alle Kollegen um ihn herum erstarrten vor Schreck. Die Arbeit eines ganzen Jahres war verloren. Als die letzte Scherbe auf dem Boden lag, wurde es ganz still. „Emilbert, was ist nur in Dich gefahren? Hast Du eine Idee, wie du das wieder in Ordnung bringen kannst? Du solltest Dich doch um das Werkstatt Lager kümmern.“ Emilbert antwortete nicht. Leider. Er drehte sich um und ward fortan in der Porzellanwerkstatt nicht mehr gesehen.

Später hörte man, dass er nun Fachartikel über Porzellan verfasste. Er forderte unzerbrechliches Porzellan.

Emil hingegen bekam sein erstes großes Projekt. Ein Zoo wollte Elefanten-Badewannen konstruieren. Ganz groß und aus Porzellan. Emil begann zu planen.

Wie er plante und was er über Projektmanagement lernte, davon demnächst mehr.
 

Übrigens...eine Bemerkung in eigener Sache....

Mittwoch, März 27, 2013

Projektzitate - die besten Schlauberger-Sprüche

Hier ist die Sammlung der "best of .." in der Kategorie  „Schlauberger-Sprüche“

In unserer Sammelaktion zu den besten Projektzitaten gab es die folgenden unvergleichlich schlauen Sprüche. Danke an alle Schlauberger, die mitgesammelt haben ;-)

Spitzenreiter:
  • Bei mir ist alles „grün“. (@pottason)

Und weiter geht es mit ....
  • Wir haben keine Probleme. Wir haben Herausforderungen! (@tural)
  • Gerate so früh wie möglich in Verzug! Dann hast du mehr Zeit, den Rückstand aufzuholen! (Heinrich Unger)
  • Wer glaubt, dass Projektmanager Projekte managen, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. ( Anonym)
  • Testen ist nur für Feiglinge. (@falkschmidt)
  • Techniker: „Es geht um…“ Projektleiter: „Das interessiert mich nicht, wann kannst Du mir das Ergebnis liefern?“ (Anonym)
  • 2 weeks of testing? I thought you are professional. (@guntrambechold)
  • Sie müssen sich entscheiden, ob Sie Angestelter der Firma sind oder Mitglied des Projektteams. (@esentri)
  • Jedes Ding hat drei Seiten: 1. Deine, 2. Meine und 3. Die, die wir nicht kennen. (www.ralf-blodig.de)

Donnerstag, März 07, 2013

Projektgeschichten zum Weltgeschichtentag

Liebe Projektleiter und Co, 

sicher habt ihr den Weltgeschichtentag in Euren ohnehin schon ziemlich vollen Kalendern ganz dick rot markiert. 


Dieser hat nämlich am 20.03.2013 sein 10. Jubiläum.

Vor Kurzem habt ihr bei unserem Projektgeschichtenwettbewerb bewiesen, dass ihr genug spannende Stories aus dem Projektalltag zu erzählen habt. Zum Weltgeschichtentag erhöhen wir die Herausforderung und den Spaß, indem wir die neusten Projektgeschichten in melonengrüner Atmosphäre live erzählen.


Auch wir haben ein lang gehütetes Projektgeschichtengeheimnis zu lüften. Zum ersten Mal erzählen wir unsere INSIRA Story. 

Wir nehmen euch mit auf eine Hubschrauberreise über die Projektinsellandschaft… Schnallt euch an!

Getreu nach dem Motto: „Jede Projektgeschichte hat drei Seiten: 1. Deine, 2. Meine und 3. Die, die wir nicht kennen“, begrüßen wir euch am 20.03.2013 von 18:00 bis 20:00, in unserem Büro in München. Melde dich bis zum 19.03.13 hier an.

Montag, Februar 25, 2013

Projektzitate - The best of „Weisheiten des Projektlebens“

Hier sind sie, die Gewinner unserer Abstimmung zur Projektzitatensammlung.

In der Kategorie "Weisheiten des Projektlebens" war absoluter Favorit:



Führung mit Checklisten ist Projektmanagement auf Tütensuppenniveau. (@olafhinz)


Und auf den weiteren Plätzen:


  • Entscheidungen werden IMMER unter Unsicherheiten getroffen, sonst wären es Schlussfolgerungen. (per Mail)
  • Alles schön sehen, immer das Leben anlächeln. Vielleicht haben wir alle Recht. (www.ralf-blodig.de)
  • Wenn wir mit der Planung so weit hinten sind dann ist hinten eben vorne. (Erwin Abelmann)
  • 80% der Zeit braucht man, um 20% der Aufgabe zu erledigen. In den letzten 20% der Zeit erledigt man dann die anderen 80 % der Aufgabe. (@stilist)
  • Wir brauchen kein Ziel, alle wissen was zu tun ist! (@regi7900)
  • Wir sind zu 95 % fertig. (Hzprojektmensch)
  • Probleme gibt es, weil es Projekte gibt. (Heinrich Unger)
  • Gute Projektmanager fangen erst gar kein Projekt an. (Heinrich Unger)

Danke an alle, die uns ihre Weisheiten geschickt haben und mit abgestimmt haben :-)

Freitag, Februar 15, 2013

Projektinseln ....

Manche Projekte sind wie Inseln im Unternehmen. Fernab des Festlands der Linienorganisation arbeiten die Projektteams. Oder was man eben auf einer einsamen Insel so tut ....

Unsere Projektgeschichte, an der wir gerande arbeiten, betrachtet auch, wie Projekte in die Unternehmensorganisation eingebunden sind und wie gut es dem Unternehmen gelingt, den Überblick über seine "Inseln" zu behalten.

Work in progress .....

Donnerstag, Februar 07, 2013

Den Überblick behalten ....


Wir erstellen gerade eine echte Projektgeschichte: "Wie kann ein Unternehmen den Überblick darüber gewinnen, was in seinen Projekten wirklich passiert..." 


Die Geschichte steckt voller Überraschungen, unerwarteten Erkenntnissen und viel Kreativität. Eine Projektgeschichte eben. 

Bald werden wir sie natürlich vollständig erzählen, aber hier ist schon mal der erste Blick darauf. Und ja, es wird eine Bildergeschichte!

Mittwoch, Januar 30, 2013

Der Stein der Weisen ...

Kennt Ihr eigentlich die Geschichte über Lernen, Wissen und Weisheit von Mulla Nasruddin?

Es ist eine meiner Lieblingsgeschichten zu dem Thema. Weil sie mir so gut gefällt, erzähle ich sie gerne mal wieder:
video

Entstanden ist das Vidoe in Zusammenarbeit mit Inge Bell von Bellmedia in Leipzig

Und: Vorankündigung!

Bald gibt es dort auch noch mehr zum Thema Storytelling zu sehen. Von mir. Ist klar ;-)

 ... auch hier auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=XzYNh_tnaKs

Freitag, Januar 18, 2013

Das beste Zitat aller Zeiten ....



Wir beenden heute unsere Aktion Projektzitate.





Wir starteten auf den PMCamp im November 2012 und setzten sie via Social Media fort. 
Uns erreichten jede Menge Zitate aus dem Projektalltag in drei Kategorien:

  • Schlauberger Spruch,
  • Totschlagargument und
  • Weisheiten des Projektlebens,
 
daraus ist eine einzigartige Sammlung von insgesamt 64 Zitaten geworden!!! 

Vielen Dank an allen die mitgemacht haben. Wir wollen natürlich, wie bereits angekündigt, in jeder Kategorie den ultimativen Projekt-Spruch wählen und somit eine „the best of“ Liste erstellen – jetzt heißt es bis 5. Februar fleißig abstimmen. Die Autoren der besten Projektzitate werden natürlich belohnt!

Pro Kategorie könnt Ihr Euer Lieblingszitat auswählen - los gehts:

Create your free online surveys with SurveyMonkey, the world's leading questionnaire tool.

Freitag, Januar 04, 2013

Geflügelte Worte im Projektalltag ... 3. Teil



Auch auf Twitter finden sich unübertroffene Weisheiten zum Projektmanagement. Die, die uns für unsere Zitatensammlung erreicht haben, sind hier:

  • „Wir haben keine Probleme. Wir haben Herausforderungen!“ (@tural3)

  • „EMail vom Programmierer: nach Update verreist" (@projektstory)

  • „Wir kriegen das alles rechtzeitig fertig, keine Angst“ (@tmmd)

  • „Das Leben ist kein Ponyhof mit grüne Wiese und rosa Blümchen“ (@wowolek)


  • „Ich habe alles im Kopf" (@tural3)

  • „Ich habe doch keine Zeit für wortklaubereien" (@tural3)

  • „Wenn der Auftraggeber es wirklich will, spielen Kosten keinerlei Rolle mehr“ (@ernstvall)

  • „Machen Sie es mal gschwind!" (@tural3)

  • „Erst nachdenken, dann schreiben“ (@projektstory)